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Die härteste Straße ist das Leben atelier mobile präsentiert: La Strada/ein Landstreich

19. (Uraufführung!), 21., 22. und 23. Juni 2019, 19:30 Uhr. Start: Drehbrücke im Deutzer Hafen/Siegburger Straße (Haltestelle "Drehbrücke", KVB-Linie 7) Tickets: 10-15 €, Reservierung unter 0178-1278794, Abendkasse an der Drehbrücke Festes Schuhwerk wird empfohlen! Ein Stück, das seinen Zuschauern einen 1,5 km langen Spaziergang am Rhein abverlangt, erwartet sein Publikum. Vor der Kulisse eines aufstrebenden Kölner Quartiers wird die Geschichte eines großäugigen Mädchens und eines groben Artisten zu einer universellen Parabel um Liebe und Aufopferung. Wer heute so eine Geschichte erzählt, ist aus Raum und Zeit gefallen. Parallel dazu die Geschichte einer Immobilienmaklerin, die Städten etwas finanziert, das sie später teuer zu stehen kommt. Die Stadt und die Maklerin. Zwei Geschichten, eine geschichtet auf die andere. Verknüpft werden die Welt der Immobilien-Heuschrecken und Fellinis Urgeschichte „La Strada“. Denn „La Strada“ ist der Ort, wo das Geld liegt: auf der Straße. La Strada/ein Landstreich steigt durch die Kulisse von Bauboom und Verdrängung. Als Charakterstudie, Parcours und Bodenprobe – zu den Baugruben der Stadt. Der Artist Zampano kauft Gelsomina für 10.000 Lira einer verarmten Familie ab, lässt sie trommeln, macht sie zum Clown, zieht über Straße, Markt und durch Neubauviertel. Er bellt mehr, als er spricht, ihre poetischen Phantasmen versteht er nicht. Das Stück fährt den Old-School-Zirkus vor die Neue-Welt-Ordnung. Es ist ein Hochseilakt zwischen Kranhäusern, Schaufelrädern und ihren Doppelgängern. Mit „La Strada – ein Landstreich“ präsentieren Regisseur Jens Kuklik und Autor/Dramaturg Wilfried Bienek vom atelier mobile – travelin' theatre eine Spurensuche zum Thema Bauboom und Verdrängung. Das Publikum begibt sich auf einen szenischen Parcours durch das Stadtplanungsgebiet Deutzer Hafen, hin zum Theaterzelt im Quartier am Hafen, wo das Märchen vom Lied der Straße spielt – zwischen Poesie und Gewalt, zwischen Zeitenwende, Investigation und Clownerie. Musik, Schauspiel, eine Gratwanderung auf dem Seil, Geschichten aus fernen Zeiten im damals fernen Land begegnen der nahen Stadt der Gegenwart, verschlingen sich mit ihr, bewegen sich parallel und kommen, wie Parallelen, nicht wirklich zusammen. Als szenische Begehung und Spurensuche mit dem Publikum stellt La Strada die Stadt und unseren Umgang mit ihren Ressourcen vor Ort auf die Probe. Das travelin' theatre will in der Gemengelage der Ansprüche, Dialog und Synergien für eine lebenswerte Stadt befördern. So ist für den 28. Juni ein Diskussionsforum zum Thema Stadtentwicklung geplant – weitere Informationen dazu folgen! Weitere Termine im September! 18.-21.09., Ort wird noch bekannt gegeben


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